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	<description>dasjamanderbst!</description>
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		<title>Wieso ich heute nicht wählen gehe #btw09</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 08:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehn.TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte hier bis eben einen Beitrag von 1.400 Worten Länge stehen. Polemisch, teilweise ganz lustig (wie ich fand), etwas unscharf hier und da, leicht konfus. Ich hab ihn gelöscht und bringe es auf einen einzigen Punkt, der, so kristallisiert sich das zumindest heraus, für mich am schwersten wiegt. Wenn wir davon ausgehen, dass eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fehn.tv/wp-content/uploads/wahlklo.jpg" alt="nichtwähler" title="nichtwähler" width="412" height="159" class="alignnone size-full wp-image-337" /></p>

<p>Ich hatte hier bis eben einen Beitrag von 1.400 Worten Länge stehen. Polemisch, teilweise ganz lustig (wie ich fand), etwas unscharf hier und da, leicht konfus. Ich hab ihn gelöscht und bringe es auf einen einzigen Punkt, der, so kristallisiert sich das zumindest heraus, für mich am schwersten wiegt.</p>

<p>Wenn wir davon ausgehen, dass eine Wahl mündige Bürger braucht, dann brauchen diese Bürger verlässliche Aussagen und Informationen. Sowohl von den Parteien als auch von den Medien. </p>

<p>Das ist nicht gegeben.</p>

<p>Es ist völlig irrelevant, was eine Partei in ihr Wahlprogramm schreibt, was ihr Spitzenkandidat (oder sonstwer) wo auch immer behauptet oder ankündigt &#8212; am Ende der Regierungsbildung muss nichts davon eingehalten oder umgesetzt werden. Ganz im Gegenteil ist es völlig legitim unter dem Mantel der Gegebenheiten (vorgefundene oder plötzlich heraufgezogene) das exakte Gegenteil von dem zu machen, was vorher propagiert wurde.</p>

<p><span id="more-315"></span>Zur gleichen Zeit existiert keinerlei funktionierende Öffentlichkeit. Sie wird dominiert und dadurch blockiert von Hysterie und Personalisierung. Die Formel lautet: Charmantes Lächeln plus katastrophale Prognosen. Themen werden völlig unabhängig von ihrer tatsächlichen Bedeutung diskutiert, Einzelpunkte werden willkürlich aus dem Gesamtzusammenhang gerissen, überhöht und als exemplarisch dargestellt, und den dominierenden Figuren der einzelnen Parteien wird unabhängig von ihrer Qualifikation (von der wir nichts erfahren) eine wie auch immer geartete Eignung bescheinigt.</p>

<p>Es ist für uns, den Bürger, überhaupt nicht nachvollziehbar, welche tatsächliche Bedeutung für unser Privatleben, unsere nähere Umgebung und/oder unsere Gesellschaft die dominanten Themen haben. Es ist auch nicht nachvollziehbar, welche Bedeutung einzelne, in der Öffentlichkeit stehende Punkte für ein propagiertes Großproblem haben. Es ist noch viel weniger nachvollziehbar, wieso die Lösung dieser »Probleme« an einzelne Personen geknüpft sein soll und vor allem &#8212; an DIESE Personen.</p>

<p>Zu allem Überfluss haben wir ein Wahlsystem, in dem wir riesigen Programm-Paketen zustimmen, keinerlei Einfluss auf eine Koalitionsbildung haben, und einzelne Lobbygruppen mehr Mitspracherecht genießen als Parteien mit einem Ergebnis um die 4%.</p>

<p>Und in dem keinerlei nachträgliches Korrektiv existiert.</p>

<p>Wir wählen ja noch nicht einmal eine Regierung &#8212; wir wählen Parteien, die sich ohne Rücksprache eine Regierung basteln, welche in der Folge sprichwörtlich tun und lassen kann, was sie will. Sie kann dies am Volk vorbei tun und sie wird es tun, denn sie hat es getan und tut es noch immer.</p>

<p>Die Frage der Wahl ist also nicht so sehr eine Frage nach einer alternativen Partei, sondern nach einem alternativen Wahl- und Mitbestimmungssystem, sowie einer Neuausrichtung des politischen Diskurses in der Öffentlichkeit.</p>

<p>Solange dies nicht gegeben ist, muss ich nicht wählen gehen, da meine Stimme irrelevant ist. Sie ist irrelevant, weil ich mich nicht informieren KANN, sie ist irrelevant, weil ich nur Absichtserklärungen wähle, nicht aber Handlungen beeinflusse.</p>

<p>Der »Wille des Volkes« findet nicht statt.</p>

<p>Da ich bei der Wahl zum Deutschen Bundestag nur FÜR etwas stimmen kann, nicht aber GEGEN etwas, bleibt mir lediglich der Verzicht auf die Stimmabgabe.</p>

<p>PS: Wer meint, Nichtwähler seien unpolitische, faule Säcke, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen, sollte sich mal im Spiegel anschauen. Dort sieht er in 95% der Fälle einen unpolitischen, faulen Sack, der bloß wählen geht, weil er es so gelernt hat.</p>
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		<item>
		<title>Confessions of a School Shooter, ca. 1986</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/09/08/confessions-of-a-school-shooter-ca-1986/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 16:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehn.TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: »allez les bleus« von Songkran Ich war 14 oder 15, so genau weiß ich das nicht mehr. 1986/87, achte oder neunte Klasse, Max-Planck-Schule in Rüsselsheim. Ein Freund (Björn Renner, yo, ) und ich hatten aus unerklärlichen Gründen Interesse an Französisch als dritter Fremdsprache und belegten einen freiwilligen Nachmittagskurs. Vielleicht Dienstags, ich weiß es nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fehn.tv/wp-content/uploads/franz.jpg" alt="" title="franz" class="alignnone size-full wp-image-290" /><br />
<small>Foto: »allez les bleus« von <a href="http://www.flickr.com/photos/thomasbrauner/846906163/">Songkran</a></small></p>

<p>Ich war 14 oder 15, so genau weiß ich das nicht mehr. 1986/87, achte oder neunte Klasse, <a href="http://www.max-planck-gymnasium.gg.he.schule.de/v4/index.php">Max-Planck-Schule</a> in Rüsselsheim.</p>

<p>Ein Freund (Björn Renner, <a href="http://www.bjornrenner.com/">yo</a>, ) und ich hatten aus unerklärlichen Gründen Interesse an Französisch als dritter Fremdsprache und belegten einen freiwilligen Nachmittagskurs. Vielleicht Dienstags, ich weiß es nicht, jedenfalls ab 14.00 Uhr (oder so). Auch egal.</p>

<p>Der Lehrer, ein gewisser Herr <a href="http://www.max-planck-gymnasium.gg.he.schule.de/v4/index.php?id=26">Weinheimer</a>, war so ziemlich das unfähigste Stück Pädagoge, das man sich vorstellen kann. Er saß hinter seinem Pult und spulte sein Programm ab, manchmal mit unbeabsichtigtem Witz, oftmals mit peinlicher Lächerlichkeit. Wir lachten ihn aus,  er lachte mit, so war das.</p>

<p><span id="more-289"></span>Hinzu kam ein komplett laxer Umgang mit Disziplinlosigkeit &#8212; offenbar meinte er, Schüler dürften alles, der Stoff käme von allein. Vielleicht war er auch einfach nur schlecht und mies und durchsetzungsunfähig, keine Ahnung.</p>

<p>Es kam jedenfalls am laufenden Band zu wirren Szenen im Klassenzimmer; wir »pushten die Grenzen«, wenn ich mal so sagen darf, und der gute Mann war damit hoffnungslos überfordert.</p>

<p>Wir machten uns lautstark über Zeichnungen an der Tafel lustig, verstrickten ihn in Diskussionen über die Größe seiner Mietwohnung, legten uns zwecks »besserer Konzentration« eine halbe Stunde auf den Boden oder &#8212; großes Kino &#8212; stellten Stühle auf die Tische und spielten »bitte treten Sie an den Schalter, Herr Weinheimer«.</p>

<p>Seine Reaktion: Mitlachen, hilfloses Zurechtweisen, keine Konsequenzen, gute Noten für die schlichte Anwesenheit.</p>

<p>Die Reaktion der anderen Schüler: Stummes rumhocken, absitzen, verwundert glotzen.</p>

<p>Wir waren nicht brutal oder bösartig, wir waren lediglich überdreht, überheblich, über alle Maßen albern. Wir fanden die anderen doof und uns supercool, wir sahen besser aus, waren intelligenter, witziger und überhaupt.</p>

<p>Vor allem waren wir 14 oder 15.</p>

<p>Eines Tages, wir saßen im Physikkurs und langweilten uns zu Tode, entwickelten Björn, ein gewisser Thomas (oder Torsten) und ich einen wirklich großartigen Plan, um ein wenig Leben in die stumpfe Französisch-Bude zu bringen. Ich kann beim besten Willen nicht mehr sagen, <i>woher genau</i> die Idee kam, vielleicht entstand sie einfach so, ohne Vorbild oder Anlass, vielleicht hatten wir aber auch gerade irgendetwas gelesen, vielleicht war Fasching, ich weiß es nicht.</p>

<p>Sie entstand jedenfalls, und sie war, wie gesagt, ganz und gar großartig: Ein Überfall, zwei Polizisten, ein Verbrecher. Ein unschuldiger Bystander, eine wilde Schießerei inklusive Stunteinlagen und jede Menge bumm-bumm-bumm. YAY!</p>

<p>Konkret: Jeder von uns sollte am nächsten Tag eine Spielzeugpistole mit in die Schule bringen. Im Französischkurs sollten wir die ersten 10 Minuten ganz normal mitmachen, dann sollte ich auf die Toilette gehen und dabei die Tür angelehnt lassen (sonst hätte ich klopfen müssen). Dann sollte ich zurückkommen, die Tür einen Spalt weit öffnen, Blickkontakt mit Björn suchen, abnicken, losballern.</p>

<p>Der Rest der Klasse ahnte nichts, wir waren perfekt vorbereitet, die Show konnte beginnen.</p>

<p>Ich ging aufs Klo und machte mir vor lauter Vorfreude fast in die Hose (ha). Dann marschierte ich zurück, riss die Tür auf, hielt meine Pistole in die Menge und schrie: »Dies ist ein ÜBERFALL!!!« Dann ballerte ich los.</p>

<p>Björn sprang auf, legte breitbeinig auf mich an und begann zurückzufeuern. Ich hechtete in bester Action-Manier hinter eine Stuhlreihe und schlitterte auf dem Bauch durchs halbe Zimmer. Thomas stand auf, zielte grundlos auf den Lehrer und sagte: »Herr Weinheimer, Sie sind tot.« Dann drückte er ab.</p>

<p>PAFF!</p>

<p>Alles lief wie abgesprochen, die Choreographie war perfekt. Ich lag auf dem Boden, ballerte, was das Zeug hielt, während Björn mit Knallhemmungen der Platzpatronen kämpfte. Klick, klick, klick machte es bei ihm, und peng, peng, peng machte es bei mir. Im Hintergrund machte es paff-paff-paff!!!</p>

<p>Es war wunderbar absurd, restlos chaotisch, eine wilde Schießerei im Klassenzimmer, wie im Kino, Adrenalin und Testosteron, wir fingen an zu lachen und knallten wie die Wilden, während die anderen weiterhin nur stumm und doof herumsaßen. Und Herr Weinheimer sich langsam fasste.</p>

<p>Sich ein Herz fasste, aufsprang, mit dem Finger auf <i>mich</i> (und nur mich) zeigte und »A-A-AAAAAAAAARREEEST!!!« rief.</p>

<p>AAAAAAAAAAAAAAAARREEST!!!!<br />
:D</p>

<p>Das ging ein paar Minuten so, und dann war gut. Ich stand grinsend auf, klopfte mir den Staub von den Klamotten und ging an meinen Platz. Björn saß bereits wieder, ebenso breit grinsend, und Thomas oder Torsten blickte auf sein Französischeheft und hielt sich den Bauch. Im Hintergrund hörte ich leise und gedämpft das weinheimersche »AAAAAAAAAAAAAAAARREEST« auf Endlosschleife.</p>

<p>Es war einer der lustigsten Nachmittage in dieser beknackten Drecksschule, die ich je erlebt habe. Wir haben noch viel anderen Mist gemacht, aber die Ballerei war schlicht grandios. Alles war scheißegal, irgendwie, die Selbstsucht riesig, wir waren die allerdebe Obergeilsten.</p>

<p>Ohne jetzt groß abschweifen zu wollen &#8212; eine ähnlich gelagerte Aktion zeigten wir ein paar Jahre später bei einem Auftritt in einem Jugendzentrum. Wir spielten als einer der Hauptacts auf einer Geburtstagsfeier, es war eigentlich ein wichtiger Termin, doch wir hatten Stress mit unserem Sänger und jagten ihn während der Show via zehnminütigem Dauerkrach von der Bühne. In beiden Fällen ging es uns ausschließlich um uns und um sonst gar nichts.</p>

<p>Fickt Euch alle, uns kackegal!<br />
Hahaaaaaaaaaa!!!</p>

<p>Pubertät.</p>

<p>Zurück zum Rumgeballer: Uns passierte natürlich gar nichts. Null, nix. Wir wurden zwar gefragt, ob wir noch alle Tassen im Schrank hätten, so krass den Unterricht zu stören, aber das war&#8217;s dann auch. Ich bekam einen Eintrag ins Klassenbuch, weil ich als »Anführer« identifiziert wurde (ich hatte ja die Tür geöffnet und angegriffen, sic), außerdem sollte ich irgendwann im Schuljahr ein paar Stunden nachsitzen.</p>

<p>Auf Björns Frage, warum nur ich bestraft würde, er aber nicht, kam die ungelogene Antwort: »Das hättest Du wohl gerne. Ha!« Ja, so war er, der Herr Weinheimer. Und ich erschien ganz selbstverständlich nie bei irgendeinem Straftermin.</p>

<p>So. Blicke ich heute auf diese Nummer zurück, muss ich zuallererst lachen. Es war und bleibt wirklich witzig, und ich kann daran absolut nichts verwerfliches finden. </p>

<p>Aber natürlich frage ich mich gleichzeitig, was ich machen würde, wenn meine Söhne eine ähnliche Sache abziehen würden, in fünf, in zehn Jahren. Könnten sie das überhaupt noch? Nach Columbine, Erfurt, Emsdetten, Virgina Tech und Winnenden. Und all denen, die noch folgen werden.</p>

<p>Was, wenn ihre Klassenkameraden auf die Idee kämen?<br />
Könnten meine Jungs, könnte ich darüber lachen?<br />
Die anderen Eltern? Haha&#8230;</p>

<p>Was würde heute mit <i>uns</i>, mit Björn, Torsten und mir passieren? Würden wir ebenfalls um einen Arrest herumkommen, oder würden wir hochkant von der Schule in irgendein Heim für Wahnsinnige fliegen? Würde Herr Weinheimer evtl. an Ort und Stelle und Herzinfarkt sterben; würden Mitschüler zurückschießen? Kämen wir in die Nachrichten?</p>

<p>Ich weiß es nicht.</p>

<p>Ich weiß nur, dass <i>wir</i> weder Killerspiele noch Gewaltvideos noch Handykameras hatten. Wir hatten noch nicht mal Gangsta-Rap, und außer den drei Hauptprogrammen im hessischen Fernsehen gab&#8217;s damals lediglich AFN in braun und mieser Qualität. Wir hatten auch kein Internet und soweit ich weiß keinerlei Informationen über vergleichbare frühere Aktionen in Deutschland oder Übersee.</p>

<p>Wir hatten »Ein Colt für alle Fälle«, Bud Spencer und Terence Hill, davor Captain Future und Clever &amp; Smart. Wir entdeckten gerade Jimi Hendrix und fanden ZZ Top irgendwie cool, begannen uns für ausgefallene Klamotten (und Baseball) zu interessieren und mehr oder weniger intensiv um Mädchen zu bemühen. Wir machten erste Schritte in Sachen eigener Musik, schrieben surrealistische Gedichte, zeichneten und airbrushten wie die Weltmeister und zukünftigen Grafiker, die wir werden wollten; wir machten das, was Jungs in unserem Alter nunmal so machen.</p>

<p>Mit überbordender Phantasie und grenzenlos scheinender Kreativität.</p>

<p>Was ich sagen will: Uns ist die Idee zu der Ballerei einfach so gekommen, aus Spaß an der kaputten Freude und ohne Vorbilder mit Facebook-Profil. Diese Unbedarftheit würde man heute sicher niemandem mehr abnehmen, erst recht nicht 14- oder 15-Jährigen Hardcore-Bloggern oder SchülerVZ-Aktivisten. Heute, nach all den medial ausgeschlachteten Hinrichtungen und der nunmehr vorhandenen Hypersensibilisierung.</p>

<p>Vielleicht würden wir das heute auch einfach nicht mehr machen. Vielleicht hätten wir Angst vor den Konsequenzen, Angst vor den falschen Schlüssen, die gezogen würden. Vielleicht würden wir wirklich Rücksicht nehmen auf Befindlichkeiten.</p>

<p>Vielleicht wären wir aber auch einfach nur endgeil auf die YouTube-Videos. Keine Ahnung.</p>

<p>Ich hoffe jedenfalls &ndash; um mal abschweifend abzuschließen &ndash;, dass ich mit <i>meinen</i> Jungs nachsichtig umgehen werde, sollten sie jemals auf die Schnapsidee kommen, mit Spielzeugpistolen oder sonstigem Mist in ihre Schule zu marschieren und »Überfall« zu spielen. Kinder eben.</p>

<p>Das ist auch der Grund warum ich es aufschreibe: Damit sie es mir im Zweifel vor die Nase halten können.</p>

<p>&ndash;</p>

<p><small>PS: Dies ist kein Aufruf, in Schulen virtuelle Schießereien zu veranstalten. Auch nicht für Euch zwei, hört Ihr?</small></p>
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		<title>Wahlplakate der SPD in Rostock</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/06/02/wahlplakate-der-spd-in-rostock/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 13:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehn.TV]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fehn.tv/wp-content/uploads/parolen.jpg" alt="" title="Wahlplakat SPD Rostock" width="412" height="300" class="alignnone size-full wp-image-313" /></p>
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		<title>Ulysses 2.0 Public Beta</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/05/28/ulysses-20-public-beta/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[InterfaceFirst]]></category>
		<category><![CDATA[blue-tec]]></category>
		<category><![CDATA[Public Beta]]></category>
		<category><![CDATA[The Soulmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Yo. Wir veranstalten derzeit drüben bei (noch) blue-tec einen lustigen Betatest namens Ulysses 2.0 &#8212; es sind alle ganz herzlich eingeladen, Voraussetzung sind lediglich ein Mac, OS X 10.5 und ein bisschen Spaß am schreiben oder meckern. ;) Jaja, Werbung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fehn.tv/wp-content/uploads/ulysses2.jpg"><img src="http://www.fehn.tv/wp-content/uploads/ulysses2.jpg" alt="Ulysses 2.0 Public Beta Console Mode Fullscreen Writing" title="Ulysses 2.0 Public Beta Console Mode Fullscreen Writing" class="alignnone size-full wp-image-309" /></a></p>

<p>Yo. Wir veranstalten derzeit <a href="http://forum.blue-tec.com/viewforum.php?f=12">drüben</a> bei (noch) blue-tec einen lustigen Betatest namens <a href="http://www.the-soulmen.com/blog/tag/ulysses-20/">Ulysses 2.0</a> &#8212; es sind alle ganz herzlich eingeladen, Voraussetzung sind lediglich ein Mac, OS X 10.5 und ein bisschen Spaß am schreiben oder meckern. ;)</p>

<p>Jaja, Werbung.</p>
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		<title>Bayrischer Innenminister Herrmann verhöhnt Opfer von Kindesmisbrauch</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/04/07/bayrischer-innenminister-herrmann-verhohnt-opfer-von-kindesmisbrauch/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genau]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergleicht Kinderpornografie mit Drogenkonsum und Videospielen In einer letzte Woche erschienenen Presseerklärung vergleicht der Bayrische Innenminister Joachim Herrman die »schädlichen Auswirkungen« von Kinderpronografie mit denen aus Drogenkonsum und sogenannten »Killerspielen«. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Kleine Kinder, gefoltert, vergewaltigt, abgefilmt und oftmals zerschunden liegen und sterben gelassen &#8212; für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Vergleicht Kinderpornografie mit Drogenkonsum und Videospielen</b></p>

<p>In einer letzte Woche erschienenen <a href="http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2009/127.php">Presseerklärung</a> vergleicht der Bayrische Innenminister Joachim Herrman die »schädlichen Auswirkungen« von Kinderpronografie mit denen aus Drogenkonsum und sogenannten »Killerspielen«.</p>

<p>Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Kleine Kinder, gefoltert, vergewaltigt, abgefilmt und oftmals zerschunden liegen und sterben gelassen &#8212; für den Bayrischen Innenminister ist das nicht viel schlimmer als die Folgen aus Haschkonsum und einer vermeindlichen Videospielsucht.</p>

<p>Angesichts solch offen zutage tretenden Zynismus fordere ich <a href="http://www.konsolenjunkie.de/2008/09/11/konsolenjunkie-erwaegt-klage-gegen-bayrischen-innenminister-herrmann-fordert-sofortigen-ruecktritt/">erneut</a> den sofortigen Rücktritt Joachim Herrmanns von allen Ämtern, sowie eine öffentliche, mindestens ebenso medienwirksam inszenierte Entschuldigung bei allen Opfern von Kindesmisbrauch und deren Angehörigen.</p>

<p>Ein Minister, dessen Hauptzuständigkeit die Verbrechensbekämpfung ist, und der in dieser Art jedwedes Fingerspitzengefühl vermissen lässt und vor allem jedweden Blick für die Relationen verloren hat, ist keinen Augenblick mehr länger tragbar.</p>

<p>Joachim Herrmann ist zudem beileibe kein unbekannter auf dem Gebiet der widerlichen Herunterspielung von Straftatbeständen. Vor gut einem halben Jahr hat er <a href="http://www.zeit.de/online/2008/36/killerspiele-verbot-interview-herrmann?page=2">in einem Interview</a> mit der Wochenzeitung »Die Zeit« bereits die Leugnung des Holocaust aufs übelste relativiert, indem er sie mit der Herstellung von Unterhaltungssoftware für Erwachsene verglich.</p>

<p>Neonazis und Spielehersteller, Kinderpornos und Drogenkonsum &#8212; für den Bayrischen Innenminister ein und dasselbe. Zeit für Konsequenzen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cigarettes Shrink Dicks</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/04/02/cigarettes-shrink-dicks/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 10:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehn.TV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fehn.tv/?p=303</guid>
		<description><![CDATA[Habe mir gestern ein paar TED-Talks angeguckt, u.a. David Carsons »Design, discovery and humor« aus dem Jahre 2003. Sehr empfehlenswert, einige sehr schöne Gedanken, Ideen und Sachen dabei. Unter anderem zeigt er darin ein Poster für eine Anti-Rauch-Kampagne. Fand ich witzig, hab ich gesucht, gefunden, wollte ich kurz loswerden. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fehn.tv/wp-content/uploads/cigarettesshrinkdicks.jpg" alt="" title="cigarettesshrinkdicks" class="alignnone size-full wp-image-304" /></p>

<p>Habe mir gestern ein paar TED-Talks angeguckt, u.a. David Carsons »<a href="http://www.ted.com/index.php/talks/david_carson_on_design.html">Design, discovery and humor</a>« aus dem Jahre 2003. Sehr empfehlenswert, einige sehr schöne Gedanken, Ideen und Sachen dabei.</p>

<p>Unter anderem zeigt er darin ein Poster für eine Anti-Rauch-Kampagne. Fand ich witzig, hab ich gesucht, <a href="http://commercial-archive.com/images/comments/ciggies.jpg">gefunden</a>, wollte ich kurz loswerden.</p>

<p>Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruf zum Telekom-Kunden Boykott</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/04/02/aufruf-zum-telekom-kunden-boykott/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 08:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fehn.tv/?p=299</guid>
		<description><![CDATA[Ich rufe hiermit alle und jeden auf, ab sofort und auf unbestimmte Zeit die Kunden der Deutschen Telekom zu boykottieren. Ja, die Kunden. Anrufe abweisen, auflegen, selbst nicht anrufen, Nummern blocken &#8212; all sowas. Jaja, eigentlich müssten DIESE ihren Telefon- bzw. Internetanbieter boykottieren, indem sie ihre Verträge kündigen, aber dazu sind sie ja ganz offenbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich rufe hiermit alle und jeden auf, ab sofort und auf unbestimmte Zeit die Kunden der Deutschen Telekom zu boykottieren. Ja, die Kunden. Anrufe abweisen, auflegen, selbst nicht anrufen, Nummern blocken &#8212; all sowas.</p>

<p>Jaja, eigentlich <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kundendaten-der-Telekom-fuer-die-Rasterfahndung--/meldung/135637">müssten</a> DIESE ihren Telefon- bzw. Internetanbieter <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2009/04/02/2765062.xml">boykottieren</a>, indem sie ihre Verträge <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jYgbmFY4HTP957vO8mXrvdXzU_Cg">kündigen</a>, aber dazu sind sie ja ganz offenbar nicht bereit. Zu faul, das iPhone ist so toll, »die Bahn spitzelt doch auch, was soll&#8217;s« usw.</p>

<p>Im Gegensatz zu <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Spitzel-Skandal-Ein-Lidl-Boykott/616238.html">LIDL-Einkäufen</a> oder Bahnreisen betreffen die Aktivitäten der Telekom-Kunden jedoch auch all diejenigen, die mit dem Laden nichts zu tun haben oder gar haben wollen. Telefonverbindungen, Mailkontatkte etc. sind immer mindestens zweiseitg, und Verbindungsdaten machen keinen Halt vor der Konkurrenz.</p>

<p>Um sich als nicht-Telekom-Kunde also wirksam vor den Bespitzelungen (um den Begriff der »Stasi-Methoden« zu vermeiden, huch) des »rosa Riesen« und/oder der Weitergabe seiner Daten zu schützen, müssen die Kontakte mit den Kunden abgebrochen werden.</p>

<p>Wie gesagt: Abweisen, auflegen, selbst nicht anrufen, Nummern blocken &#8212; all sowas.</p>

<p>»Aber, aber&#8230; wie soll das gehen? Woher weiß ich, wer Telekom-Kunde ist und wer nicht?«</p>

<p>Ganz einfach, nachfragen: »Bist Du Kunde der Deutschen Telekom? Ja/nein?«</p>

<p>Ist die Antwort positiv, wird direkt boykottiert. Auflegen, Nummer blocken, danach das direkte Gespräch suchen, am besten offline. Im Café, im Park, in der Sauna, im Bett. Schreibt einen Brief, hängt Zettel auf, wasweißich.</p>

<p>Ist die Antwort negativ &#8212; glauben, gratulieren, nicht nachfragen, auch bei Verdacht auf eine mehr oder weniger spontane Notlüge. VERTRAUEN! Wer seinen <i>Telefonanbieter</i> vor Freunden und Bekannten verleugnet, hat schon genug Probleme und vielleicht sogar bereits erkannt, dass er sich mit Leuten eingelassen hat, die zu widerlich zum offen verteidigen sind.</p>

<p>Ziel der Aktion ist es, die Telekom-Kunden zu isolieren, sodass sie sich nur noch untereinander anrufen und gefährden können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Papa, warum hast Du eben alle Uhren vorgestellt?</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/03/29/papa-warum-hast-du-eben-alle-uhren-vorgestellt/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 06:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV.Nik]]></category>

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		<description><![CDATA[»Uuhm&#8230; &#42;gähn&#42; da fragst Du am besten mal Mama.«]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Uuhm&#8230; <i>&#42;gähn&#42;</i> da fragst Du am besten mal <a href="http://www.spreeblick.com/2007/10/29/papa-warum-haben-wir-gestern-die-uhren-zuruckgedreht/">Mama</a>.«</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Yesss!!! Renault Twingo gewonnen!</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/03/24/yesss-renault-twingo-gewonnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genau]]></category>

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		<description><![CDATA[Hurrah! Ich habe soeben einen Anruf bekommen, von einem netten Herrn, der lediglich etwas gestelzt (dafür aber sehr deutlich) sprach. Mir wurde klipp und klar gesagt, dass ich einen Renault Twingo gewonnen hätte oder alternativ einen Barpreis in Höhe von 10.000 Euro. Ja!!! Entweder einen Renault Twingo oder einen Barpreis in Höhe von 10.000 Euro!!! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hurrah!</p>

<p>Ich habe soeben einen Anruf bekommen, von einem netten Herrn, der lediglich etwas gestelzt (dafür aber sehr deutlich) sprach. Mir wurde klipp und klar gesagt, dass ich einen <b>Renault Twingo</b> gewonnen hätte oder alternativ einen <b>Barpreis in Höhe von 10.000 Euro</b>.</p>

<p>Ja!!! Entweder einen Renault Twingo oder einen Barpreis in Höhe von 10.000 Euro!!!</p>

<p>Er meinte sogar: »Ja. Das haben Sie. Richtig. Verstanden.«</p>

<p>Jetzt muss ich nur noch eine Telefonnummer anrufen, um meine Daten durchzugeben, weil die mir sonst den Gewinn nicht zustellen können. Ist ja klar und logisch und selbstverständlich. Zum Glück gab mir der nette Herr seine Telefonnummer, und zum weiteren Glück hat er sie dreimal wiederholt (ich war auch echt zu aufgeregt):</p>

<p><b>09001 0099 91</b></p>

<p>Ich freu mich so, ich bin ganz aus dem Häuschen. Nach all diesen Fake-Gewinnen, bei denen es immer heißt, man habe die <i>Möglichkeit</i> (zwinkerzwinker), irgendetwas tolles zu bekommen usw., jetzt endlich mal ein echter, garantierter Gewinn &#8212; der Jackpot sozusagen!</p>

<p>10.000 Euro! Oder ein Renault Twingo! Wie soll ich mich bloß entscheiden? Ich muss da ja auch schnell zurückrufen, sonst verfällt der Gewinn.</p>

<p>Ich freu mich so, ich bin ganz aus dem&#8230; hach, sorry.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Re: Amok für den Don (und andere Trottel)</title>
		<link>http://www.fehn.tv/2009/03/17/re-amok-fur-den-don-und-andere-trottel/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m.fehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fehn.TV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fehn.tv/?p=291</guid>
		<description><![CDATA[Möchte aus gegebenem Anlass auf zwei wahllos und zwei weniger wahllos herausgepickte Fälle von Amokläufen aus der näheren Vergangenheit hinweisen. Zwei Männer, die mit Samuraischwertern um sich schlugen; zwei Männer, die mit Schusswaffen zugange waren. 03.04.2005 &#8212; Ein Tamile stürmt eine Kirche in Stuttgart. Eine Tote, mehrere Schwerverletzte, dauerhafte Einweisung in Psychiatrie. 15.09.2003 &#8212; Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möchte <a href="http://www.fehn.tv/2009/03/13/don-alphonso-ist-ein-belesener-vollidiot/">aus gegebenem Anlass</a> auf zwei wahllos und zwei weniger wahllos herausgepickte Fälle von Amokläufen aus der näheren Vergangenheit hinweisen. Zwei Männer, die mit Samuraischwertern um sich schlugen; zwei Männer, die mit Schusswaffen zugange waren.</p>

<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,349489,00.html">03.04.2005</a> &#8212; Ein Tamile stürmt eine Kirche in Stuttgart. Eine Tote, mehrere Schwerverletzte, <a href="http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~EC8327E0743C9416E9E20FCAFC3D5A6F4~ATpl~Ecommon~Scontent.html">dauerhafte Einweisung in Psychiatrie</a>.</p>

<p><a href="http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Suedwest/Amoklauf-in-Pforzheim-im-Jahr-2003-24-Jaehriger-toetete-Kolle-_arid,81333_puid,1_pageid,26.html">15.09.2003</a> &#8212; Ein junger Mann richtet in einem Versandhaus in Pforzheim ein Blutbad an. Eine Tote, mehrere Schwerverletzte, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,296699,00.html">lebenslänglich</a>.</p>

<p><a href="http://www.swissinfo.org/ger/Diese_Woche/detail/Blutbad_im_Zuger_Kantonsrat_8211_landesweites_Entsetzen.html?siteSect=107&#038;sid=844387&#038;cKey=1001624820000">27.10.2001</a> &#8212; Ein Mann stürmt das Zuger Kantonsparlament (CH), tötet 14 Politiker und schließlich sich selbst.</p>

<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2125706">19.02.1997</a> &#8212; Ein Neonazi schießt mit einer Pumpgun auf einen Buchhändler und tötet während des Fluchtversuches einen Polizisten. Lebenslänglich.</p>

<p>Ach, scheiß drauf, nehmen wir als Grenzerfahrung auch noch <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/amoklaeufer-blutrausch-im-idyll_aid_178502.html">Reichenhall 1999</a>, damit die Hirnlosen was zum Korinthenkacken haben. </p>

<p>Den Chinesen aus dem Greyhound-Bus lassen wir einfach mal nicht gelten, der wurde ja auch freigesprochen. Darum kein Link.</p>

<p>Außerdem möchte ich auf einen Bericht der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle des LKA Nordrhein-Westfalen aufmerksam machen. Dieser stammt aus dem Jahre 2007 und beschäftigt sich mit »<a href="http://www.polizei-nrw.de/lka/stepone/data/downloads/d3/00/00/amoktaten.pdf">Amoktaten – Forschungsüberblick unter besonderer Beachtung jugendlicher Täter im schulischen Kontext</a>«.</p>

<p><span id="more-291"></span></p>

<blockquote>
  <p>Die aktuell diskutierten School Shootings stellen dabei ein relativ neues Phänomen dar. Robertz (2004) berichtet für den Zeitraum vom ersten dokumentierten Vorfall 1974 in Olean im US-amerikanischen Bundesstaat New York bis Ende 2002 insgesamt 75 Fälle weltweit, wobei 62 in den USA, vier in Deutschland, vier in Kanada und fünf in anderen Ländern stattfanden. Innerhalb dieser knapp drei Jahrzehnte hat das jährliche Fallaufkommen erheblich zugenommen: Während noch zu Beginn der 1990er Jahre in einem Zeitraum von drei Jahren insgesamt sechs Taten geschahen, wurden für den entsprechenden Zeitraum Anfang des neuen Jahrtausends (2000 bis 2002) insgesamt 23 Vorfälle verzeichnet.</p>
  
  <p>[...]</p>
  
  <p>Es ist ein kultur- und epochenübergreifender Befund, dass Amoktaten in der absoluten Mehrzahl durch Jungen bzw. junge Männer begangen werden. Robertz nennt für die von ihm analysierten 75 weltweiten School Shootings einen Anteil von 95% männlicher Täter. Die wenigen Fälle mit Täterinnen erscheinen auch hinsichtlich der Tatbegehung eher speziell.   </p>
  
  <p>Bei den wenigen bekannt gewordenen Fällen versuchten die Täterinnen, die direkte Konfrontation mit den Opfern zu vermeiden, vor allem durch Distanzschüsse aus einem Versteck heraus (sog. Sniper-Taten). Beispielhaft ist die Tat der 16-jährigen Brenda S. in San Diego, Kalifornien/USA, die 1979 aus ihrem Schlafzimmerfenster heraus mit einem halbautomatischen Gewehr auf die Schüler und Lehrer einer Grundschule schoss (2 Tote, 10 Verletzte). Ihre Begründung, dass sie die langweiligen Montage einfach nicht leiden könne, erlangte durch das Lied „I Don’t Like Mondays“ von den Boomtown Rats weltweite Bekanntheit.</p>
</blockquote>

<p>Interessant sind auch die ab Seite 15 genannten Präventionsmaßnahmen, die neben der Kontrolle »bestimmter Gewaltdarstellungen« vor allem auf die Vermeidung von Nachahmungstaten abheben. Stichwort <a href="http://kaliban.de/2009/03/die-schuld-der-medien-an-winnenden/">Berichterstattung in den Medien</a>.</p>

<p>In diesem Sinne&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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